ip|engine®
ip|engines werden an Netzwerkübergängen (typischerweise zwischen CPE-Router und LAN) installiert. Bis auf die Angabe der IP-Adresse erfordern sie keine individuelle Konfiguration. ip|engines werden über die zentrale Managementsoftware SALSA® des Autonomic Networking System™ (ANS™) gesteuert.
Durch die fortlaufende Kommunikation der ip|engines untereinander entsteht ein synchronisiertes und verteiltes Steuerungssystem. Ipanema bietet ein breites Spektrum an ip|engines für verschiedene WAN-Verbindungskapazitäten und unterschiedliche Zahlen von Benutzern an einem Standort. Jede ip|engine verfügt über zusätzliche Ports zur Systemerweiterung und eine mechanische Ausfallsicherung zur Sicherstellung der Kontinuität des Anwendungsverkehrs im Störungsfall.
Die für Zweigstellen ausgelegte ip|e 20(ax) bietet in ihrer Preiskategorie und ihrem Formfaktor die größte Leistung. Dieses 268x146x40mm große kompakte Gerät wickelt WAN-Datenverkehr von bis zu 20Mbps symmetrischer Bandbreite ab und kann direkt mit verschiedenen CPE Routern verbunden werden. Die ip|e 20ax besitzt dank ihrer 160GB-Festplatte verbesserte Fähigkeiten für das Vermeiden von Redundanzen. Sie ist ideal für Zweigstellen geeignet, die mit modernen High-Speed-Links und hybriden Netzwerken ausgerüstet sind, welche eine Kombination aus MPLS und Internet benutzen.
Die ip|e 1800ax ist ein Carrier-Grade-System, das in der Lage ist, WAN-Verkehr von bis zu 2 Gbps abzuwickeln. In einer Stack-Konfiguration bietet das Gerät eine Skalierbarkeit auf bis zu 10 Gbps. Es enthält eine redundante Stromversorgung und drei 750GB-Hot-Swap-Festplatten.
Die ip|e 140ax und ip|e 1000ax sind im mittleren Segment angesiedelt und decken jeweils die auf sie zugeschnittene Bandbreite für den WAN-Zugang und Anzahl der Benutzer ab.

Stack-Architektur
Die Stack-Architektur von Ipanema bündelt die ip|engine® -Appliances des Ipanema Autonomic Networking System™) (ANS™) in einer hoch skalierbaren Cluster-Architektur. Sie ermöglicht Unternehmen die Skalierung der Funktionskomponenten Anwendungsvisibilität, QoS & Control und WAN-Optimierung auf einen Durchsatz von bis zu 8 Gbps auf WAN-Verbindungen.
Die Stack-Architektur von Ipanema setzt für die Port-Bündelung den Industriestandard EtherChannel ein. Dadurch können ip|engine-Implementierungen sowohl hohe Kapazitäten als auch hohe Verfügbarkeiten unterstützen.
Bei der Implementierung von bis zu 8 aktiven ip|engines des Typs 1800ax kann ein Durchsatz von bis zu 8 Gbps auf WAN-Verbindungen unterstützt werden. Eine hohe Verfügbarkeit wird durch die Implementierung von weiteren 1 bis 8 ip|engines als Hot-Backup-Systeme erreicht.
Durch die intelligente Koordination operieren die ip|engines in dem Cluster wie eine einzige große Systemeinheit. Alle über die Funktionskomponenten, einschließlich Anwendungsvisibilität, QoS & Control und WAN-Optimierung, des Ipanema Systems generierten Vorteile werden in sehr großen Rechenzentrumsumgebungen nahtlos bereitgestellt.
Die einzigartige Autonomic-Networking-Technologie von Ipanema unterstützt die automatisierte, intelligente Koordination zwischen den Appliances innerhalb der Stack-Architektur. Die Appliances arbeiten in dem Cluster ununterbrochen zusammen, um den über sie abgewickelten Netzwerkverkehr zu steuern. Durch die intelligente Koordination operieren die ip|engines in dem Cluster wie eine einzige große Systemeinheit.










